Mobilität
Donnerstag, 1. November 2007
Mobilität spielt für Studierende eine wichtige Rolle.
Aufgrund des geringen Einkommens haben nur wenige Studierende ein Auto. Deshalb sehen wir es als sehr sinnvoll an, dass die Studierendenschaft das solidarische Semesterticket ermöglicht. Das derzeit gültige Semesterticket überschreitet jedoch die in einem Gutachten im letzten Wintersemester abgefragte Zahlungsbereitschaft der Studierenden. Deshalb haben wir uns für eine Urabstimmung im Sommersemester und wieder im Wintersemester eingesetzt (die wegen des Fehlens der nötigen 2/3-Mehrheit im Studierendenparlament nicht stattgefunden haben).
Über die konkrete Betreuung des Semestertickets hinaus hat der AStA jedoch im Zusammenhang mit Bus und Bahn unserer Meinung nach weitere Aufgaben. Die kleinen und großen Entwicklungen der Netze müssen verfolgt werden: Ändert sich das Streckenangebot der Stadtwerke oder der Bahn? Hat die mögliche Bahnprivatisierung negative Auswirkungen? Dies sind Themen, bei denen der/die Semesterticket-ReferentIn regelmäßig mit den Beteiligten sprechen muss, d.h. mit Organisationen wie dem VCD, mit den Verkehrsbetrieben selbst, mit den zuständigen Gewerkschaften.
Auch andere Verkehrsmittel sollten in die AStA-Arbeit einbezogen werden: In einer Broschüre könnten Tipps zum Auto (Fahrgemeinschaftsbildung, Versicherung, Auto mieten etc.) und zum Fahrrad (Wo komme ich günstig an ein Rad? Was muss ich beachten? Wo erfahre ich, wie ich es sinnvoll reparieren kann? etc.) gegeben werden.
Aufgaben des AStA und der verfassten Studierendenschaft sind hier unserer Meinung nach:
- - Information der Studierenden durch Broschüren, Webseite etc.
- - Kontakt zu Akteuren im Verkehrsbereich aufnehmen und über aktuelle Entwicklungen informieren.