In Hessen wurden allgemeine Studiengebühren nach zahlreichen Protesten der Studierendenschaft durch den Landtag wieder abgeschafft. Nun ist Roland Koch wieder an der Macht. Bekommen die Studierenden nun die Quittung? Wird sich Roland rächen? Seit ein neuer Gesetzesentwurf der Landesregierung auf dem Tisch liegt, befürchten die hessischen Studierenden das Schlimmste. Das Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit hat jetzt als eine der ersten Organisationen einen Kommentar dazu verfasst.
Heute fand um 15.00 Uhr im internationalen Zentrum „Die Brücke“ eine Kaffeerunde mit der ghanaischen Schulleiterin Ms. Dorcas Oppong statt. Zu dieser Veranstaltung hatten der Verein Friends of Ghana e.V. und Studierende des unabhängigen Fachschaften Forums (uFaFo) der Uni Münster eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Erlös der Party „Rock for Akim Oda“, die das uFaFo am 15. Mai im Fachschaften und Kulturzentrum „Die Baracke“ veranstaltet hatte, überreicht (siehe Foto).
„I’m happy to see that these students do not only think of their own education, but are also aware of the problems my pupils have to face every day („Ich freue mich, dass die Studierenden nicht nur an sich selbst denken, sondern auch die Probleme sehen, unter denen meine Schülerinnen und Schüler leiden“,)“, bedankte sich Ms. Oppong beim uFaFo, den OrganisatorInnenen der Party, als diese den Reingewinn von 150 Euro übergaben. Mit dem Geld soll hoffentlich bald ein neuer, sicherer Bus den alten Schulbus ablösen.
Das uFaFo und Friends of Ghana laden am 28. Juli 2009 zur gemütlichen Kaffeerunde in das internationale Zentrum „Die Brücke“ ein. Mit dabei: Ms. Dorcas Oppong, Schulleiterin der Oda Elite School. Der kulturelle und bildungspolitische Austausch beginnt um 15:00 Uhr. Es gibt Bilder der Schule und Geschichten aus fremden Bildungswelten.
Wir bedanken uns beim Team der Brücke. Der Eintritt ist frei.
Sein Name ist Friedemann Vogel. Er arbeite als Linguist am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Friedemann, 26 Jahre alt, hat einen Gastbeitrag in der FAZ veröffentlicht, der es in sich hat. Seine These: die BildungspolitikerInnen kennten die Lebensrealitäten der Studierenden nicht. Recht hat er.
So könnten sie auf Tennessee geschossen haben, sagt Anna, die auf dem Küchenboden ihrer Eltern kniet und mit den Zeigefingern der verdrehten Hände von oben auf ihren Brustkorb zielt. Eine Obduktion habe ergeben, dass eine der Kugeln vorne in den Oberkörper ihres Freundes eingedrungen und unten am Rücken wieder ausgetreten sei, sagt sie, also müsse es doch so gewesen sein. Dann steht sie auf und sagt, dass sie nicht wisse, wie es gewesen sei. Sie weiß nicht, wieso ihr Freund an jenem Morgen ein Messer in der Hand hielt, als die Polizisten zu acht vor seiner Tür standen. Sie weiß nicht, warum damals zwei der Polizisten 16 Mal auf Tennessee schossen. Wahrscheinlich wissen es nicht einmal die Polizisten, die zwölf Mal trafen und den 24 Jahre alten Studenten töteten.
…zeigt heute die Lokalzeitung Westfälische Nachrichten. In einem ausführlichen Artikel beschreibt die Journalistin Karin Völker, warum die Uni Münster in Sachen Barrierefreiheit noch einiges tun muss.
Die Kontaktadresse zum AStA-Behindertenreferat findet ihr hier.
…Berichtet der Deutschlandfunk und erklärt auch gleich warum – in Text und Ton. Gerüchte besagen, dass bald auch die Verfasste Studierendenschaft in Hessen in Gefahr sein könnte.
uFaFo fragt: "Wollt ihr einen zweiten Studiengebührenboykott?"
Das unabhängige Fachschaften Forum (uFaFo) zeigt sich mit dem Ausgang der Wahlen der studentischen VertreterInnen im Senat teilweise zufrieden und schreibt einen möglichen Politikwechsel dem Bildungsstreik im Juni zu.
Prof. Dr. Robert Stockhammer, Dozent der Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München, hat in einem Zeitungsartikel der Süddeutschen Zeitung indirekt die Weigerung verkündet, sich an die seine Lehre betreffenden Studienordnungen zu halten. Weil er die Umsetzung des Bologna-Prozesses für falsch hält.
Studentische Vollversammlung in Münster stimmt gegen Studiengebühren.
Spannender geht es nicht: Wilhelm Achelpöhler, Anwalt aus Münster, wird im Namen der Studierendenschaft Nordrhein-Westfalens Studiengebühren vor dem Bundesverfasungsgericht (BVerfG) verklagen. Achelpöhler gab gegenübe der Presse an, einen Monat für die Ausarbeitung einer Klageschrift Zeit zu haben. Ob das BVerfG die Klage zulässt, ist noch offen. Grund der Klage, so Achelpöhler, sei, dass Studiengebühren den freien Zugang zu Bildung entscheidend einschränkten.