Noch während an der Uni Münster die Nachwehen zum fzs-Austritt zu spüren sind, kommt nun die Meldung, dass eine weitere Hochschule den studentischen Dachverband verlassen wird. Zum 31. Juli tritt die Universität Jena aus dem fzs aus. In der Pressemeldung des Studierendenrates heißt es: „Wesentliche Kritikpunkte waren die fehlende Repräsentanz im Osten, ein zu lobbyistisch orientiertes Agieren und eine verfehlte Personalpolitik.“
Eine Vertreterin des StuRa betonte, dass der Austritt nicht wegen einer pauschalen „zu-teuer“ Argumentation des RCDS stattfindet, sondern nach langer inhaltlicher Debatte über fehlende Perspektiven des fzs. Daher will der StuRa Jena sich auch weiterhin bundesweit engagieren und die jährlich freiwerdenden etwa 11.000 Euro auch weiterhin in bundesweite Projekte stecken.
Pressemeldung des StuRa der Uni Jena
PS: Der Studierendenrat ist das legislative Gremium, welches aus Delegierten der Fachschaften besteht und das Studierendenparlament ersetzt. StuRa-SprecherInnen und ReferentInnen bilden die Regierung des StuRa. Dieses Rätemodell ist insbesondere an ostdeutschen Hochschulen sehr verbreitet.
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