Es ist kaum zu glauben. Kurz nachdem die uFaFo-Mitglieder Andy Strauß und Jörg Rostek auf das Boykottkonto überwiesen hatten, wurden sie, kaum zum AStA zurückgekehrt, von Einsatzkräften der Polizei festgenommen. Obwohl die Studierenden fünf Stunden mit Heintje-, Peter-Alexander- und Sissi-Filmen gefoltert wurden, weigerten sie sich, die Studiengebühren-Überweisungen zurückzuziehen.
„Zum Glück kannte ich die Hälfte der Filme bereits aus meiner Kindheit. So konnte mir das Weiße Rösl am Wolfgangsee nichts mehr anhaben“, gestand Rostek, Referent für politische Bildung und demokratische Rechte im AStA der Uni Münster, nach der Freilassung der Bild-Zeitung und ergänzte: „Die Überweisung zurückzuziehen kam nie in Frage. Gegenwärtig boykottieren so wenige, da kommt es auf jede Stimme an.“
„Erst das Geld zusammenkratzen müssen und dann kneifen? Kommt nicht in Frage!“, kommentierte Andy Strauß, Kulturreferent, das Geschehen. „Wenn der Boykott erfolgreich ist, werden Studiengebühren abgeschafft und wenn er scheitert, habe ich mein Geld so pünktlich wie sonst noch was überwiesen. Leute, boykottiert endlich!“
Wie das geht, erklärt Euch der AStA-Anwalt Wilhelm Achelpöhler in diesem Youtube-Video
Schlagworte: Boykott, Studiengebühren
9. Juli, 2008 um 14:22 |
Lustiges Foto.