5. Juli, 2009 von ufafomuenster
uFaFON

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uFaFo ist erleichtert über Neubesetzung des Untersuchungsausschusses Schlossplatz 2a

24. November, 2009 von ufafomuenster
AStA-Vorsitzender und Sozialpolitikreferent holen entführte Akten nach Hause

AStA-Vorsitzender Jochen und Sozialpolitikreferent Kurt holen entführte Akten nach Hause

Das unabhängige Fachschaften Forum ist erleichtert über die Neubesetzung des Untersuchungsausschusses „Schlossplatz 2a“ durch das Studierendenparlament der Universität Münster.

Den Bock nicht zum Gärtner machen

Grund für die Neubesetzung war die Dominanz der JusoHSG in diesem Ausschuss. Der Ausschuss war ursprünglich dafür errichtet worden, zu untersuchen, was es mit einem vom AStA entdeckten Raum rechts vom Schloss (Schlossplatz 2a) auf sich hat. In dem Raum befanden sich neben Plakatiermaterial der Juso-HSG auch Eigentum der Verfassten Studierendenschaft. Darunter waren persönliche und vertrauliche Akten von MitarbeiterInnen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). 14 ParlamentarierInnen stimmten für die Neubesetzung. Juso-HSG und Linke.SDS stimmten mit insgesamt 12 Stimmen dagegen.

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„Keine Stimme ohne uns!“ – Bildungsstreik Münster geht mit Unterstützung des uFaFos trotz Besetzungsende weiter

23. November, 2009 von ufafomuenster
Studieren, heute.

Transparent aus dem besetzten F1 im Fürstenberghaus

Das unabhängige Fachschaften Forum (uFaFo) verurteilt des Vorgehen des Rektorats gegen die Besetzung des Fürstenberghauses (F1).  Die Rektorin hat wieder einmal bewiesen, dass die nicht in der Lage ist, Kritik auch jenseits der Gremien aufzunehmen und konstruktiv zu verarbeiten.

Besetzungen betonen Forderung nach Demokratie

„In den Gremien werden Studierende strukturell diskriminiert. Wenn es zu Besetzungen kommt, ist das der Versuch, diesem Nachteil zu entgehen und ein Gespräch auf Augenhöhe herzustellen. Die Besetzungen in ganz Deutschland, das muss man endlich verstehen, sind Teil einer Bewegung für mehr Demokratie in den Bildungseinrichtungen“, so Katharina Ochsendorf, Referentin für Hochschulpolitik (uFaFo).
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HRK-Sitzungsraum von Studierenden besetzt – „Keine Stimme ohne uns!“

23. November, 2009 von ufafomuenster

Seit heute Mittag halten Studierende den Sitzungsraum der Hochschulrektor_innenkonferenz (HRK) in Leipzig besetzt.

Am 23. und 24. November tagt die Hochschulrektor_innenenkonferenz (HRK) in Leipzig. Sich selbst als die Stimme der Hochschulen bezeichnend, ist die HRK eine nicht legitimierte Lobbyorganisation. Sie tritt beispielsweise für Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen ein und ist maßgeblich an der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland beteiligt. Nun hat die HRK kurzfristig Studierende für ihre Tagung angefragt, um mit ihnen in einen Dialog zum Thema Bologna-Prozess zu treten. Doch die Studierenden wollen Gespräche auf Augenhöhe, ein Mehr an Demokratie an der Hochschule und ein Ende der strukturellen Diskriminierung und keine Gespräche ohne Konsequenzen. Deshalb haben über 100 Studierende den Sitzungsraum, in dem die HRK morgen stattfinden soll vor wenigen Augenblicken besetzt.
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echo-muenster.de lobt uFaFos

23. November, 2009 von ufafomuenster

Das online-Nachrichtenportal www.echo-muenster.de hat an alle, die sich nicht am Bildungsstreik beteiligen, die Stattwurst verliehen und das uFaFo lobend erwähnt. Dafür bedanken wir uns recht herzlich. Aber lest selbst.

Erlebnis eines Studierenden im besetzten Fürstenberghaus

22. November, 2009 von ufafomuenster

„Im Fürstenberghaus wurde mir gerade von einem Sicherheitsdienstangestellten verboten meinen Laptop an eine Steckdose anzuschließen. Als ich es trotzdem tat, kam der Mensch auf mich zu und meinte, ich müsse das Gerät wieder ausstöpseln.
Ich weigerte mich. Er fragte warum. Ich antwortete, dass ich Student der Uni Münster sei. Er sagte darauf, dass es uns von der Hochschulleitung verboten sei, die Steckdosen zu benutzen. Wenn ich den Stecker nicht selbst rausziehen wolle, müsse er es tun und wenn ich nicht den Stecker selbst ziehen würde, müsse er „jemanden anrufen“. Als ich fragte wen, gab es mir keine Antwort. Ich fragte nochmal wen(?) und er gab mir erneut keine Antwort, sondern zog statt dessen einfach den Stecker aus der Dose.“

Das uFaFo und die kommende Wahl des Studierendenparlaments

19. November, 2009 von ufafomuenster

Bundesweite Bildungsstreik-Lampe der besetzten Uni Heidelberg

Der Bildungsstreik leuchtet.

Liebe Studierende der Uni Münster,

Ende November wählt ihr das neue Studierendenparlament. Das uFaFo, das bisher (nur) drei Sitze des Parlaments inne hat, wird erneut antreten, um parteiunabhängig eure Interessen zu vertreten. Insgesamt schicken wir 33 Kandidatinnen und Kandidaten für die 31 Sitze vorhandenen Sitze ins Rennen.
Unter den KandidatInnen befinden sich nicht nur die Vorsitzende der Fachschaftenkonferenz, Daniela Pastoors (Listenplatz 1), sondern auch der AStA-Vorsitzende, Jochen Hesping (Listenplatz 2).

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uFaFo ruft die Studierenden in Münster in Zeiten des Protests zu mehr politischer Beteiligung auf

19. November, 2009 von ufafomuenster

Education ist not for sale!Das unabhängige Fachschaften Forum (uFaFo) ruft euch, die Studierenden der Hochschulen Münsters, auf, sich an den Protesten für ein besseres Bildungssystem anzuschließen. Das uFaFo betrachtet die aktuelle Protestwelle als eine einmalige Chance zur zur Veränderung des deutschen Bildungssystems, hin zu einer soziale, demokratische und öffentlich ausfinanzierte Bildung. Es ist eindeutig: alle Studierenden der Uni Münster, der Fachhochschule und weiteren münsteraner Hochschulen müssen ihren Teil zu diesen Protesten beitragen, damit sie an Qualität gewinnen. Würden die Forderungen des Bundesweiten Bildungsstreiks, die beispielsweise von den BesetzerInnen des Fürstenberghauses der Uni Münster artikuliert werden, umgesetzt, würden nicht nur die Mitbestimmungsrechte der Studierenden ausgedehnt, sondern sich auch die nachhaltig verbessern.

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Bildungsstreik: 3.500 protestieren in Münster, bundesweit fast 100.000, für bessere Bildung

17. November, 2009 von ufafomuenster
Free Uni

Transparent an der besetzten Humboldt Universität in Berlin, Foto: Rostek

Diese Pressemitteilung wurde vom Presseteam des Bundesweiten Bildungsstreiks am 17.11.09 um ca. 16.45 Uhr veröffentlicht. Seitdem gehen in Berlin ständig neue Meldungen über weitere Besetzungen von Hochschulen (aktueller Stand: jetzt über 50 Hörsäle besetzt) . Gut möglich, dass die Anzahl der demonstrierenden SchülerInnen und Studis heute noch die 100.000-Marke überschreitet.

Darüber hinaus kam es auch in Italien und Frankreich zu massiven Protesten. Der Bildungsstreik steht kurz davor, eine europaweite Bewegung zu werden.
Pressemitteilung – Presseteam des Bundesweiten Bildungsstreiks

Erfolgreicher Start in den Heißen Herbst – über 85.000 demonstrierten für bessere Bildung

17.11.2009 Heute protestierten im Rahmen des Bundesweiten Bildungsstreiks erneut über 85.000 SchülerInnen, Studierende und Auszubildende in Deutschland dezentral in über 60 Städten für ein besseres Bildungssystem. Diese Forderung wurde europa- und weltweit in mehreren Ländern geteilt. Neben Demonstrationen fanden Kundgebungen, Hörsaal-Besetzungen und weitere Aktionen statt. Die Proteste dauerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung noch an.

Stimmen zur Räumung: Sandra Altenberger, Studentin in Innsbruck

12. November, 2009 von ufafomuenster

Gruppenbild mit Rektorin

Rektorin: "Über Studiengebühren spreche ich mit Ihnen nicht."

Sehr geehrte Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles,
Sehr geehrte Senats-Mitglieder der Universität Münster,

Mit großem Bedauern musste ich erfahren, dass die Studierenden-’Bewegung’ an Ihrer Universität heute auf Ihre Anordnung gewaltsam von der Polizei aufgelöst wurde.

Ich muss auf die Stellungnahme des Rektors der Universität Innsbruck verweisen, die auch in der aktuellen ZEIT aufgenommen wurde: „Was Sie hier tun ist Universität im besten Sinne und dafür gratuliere ich Ihnen“ und „Ich denke gar nicht daran in Frage zu stellen, dass Sie diesen Raum hier verwenden dürfen.“

–> siehe: http://www.ZEIT.de/2009/46/A-Studentendemo?page=all
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Stimmen zur Räumung: Kurt Stiegler, AStA-Sozialpolitikreferent

12. November, 2009 von ufafomuenster
nelles_klein

Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Uni Münster

Leserbrief zum Artikel der Münsterschen Zeitung „Weitere Besetzungen“ vom 11.11.09

Die Aussagen, die der Pressesprecher der Universität Münster über die Schlossbesetzung 2006 getroffen hat sind an einigen Stellen korrekturbedürftig. Die Besetzung des Rektorates war stets geduldet. Die AktivistInnen haben die Besetzung friedlich abgebrochen und das Schloss besenrein übergeben – von einer Eskalation kann in keinster Weise gesprochen werden. Damals hat auch die designierte Rektorin Nelles für diese Aktion öffentlich Verständnis gezeigt. Zu Beginn ihrer Laufbahn gab sie sich ganz im Stil ihres Vorgängers gesprächsbereit. Heute zeigt sich die Rektorin politikunfähig – sie ist nicht in der Lage mit den Studierenden zu kommunizieren. Die Folge ist, dass anstelle von Verhandlungen Polizei eingesetzt wird und um dies zu legitimieren harmlose BesetzerInnen kriminalisiert werden. Auch versucht Frau Nelles auf diese Weise kritische Stimmen einzuschüchtern.
Aber nicht nur Studierenden ergeht es so, die Rektorin ist universitätsweit für ihre unverhältnismäßigen Reaktionen gegenüber Mitgliedern der Hochschule bekannt. Sie versucht nicht, andere zu überzeugen und zeigt keinen Respekt für abweichende Meinungen, sondern agiert ausschließlich über Machtdemonstrationen. Anstelle von Entgegnkommen werden Mitarbeiter angeschrieen, Instituten droht sie mit dem Entzug von Mitteln und Studierenden mit Anzeigen. An einer wissenschaftlichen Institution, an der man sich an dem Ideal des gemeinsamen Argumentierens und des Interessensausgleichs orientiert, hat ein solches Verhalten keine Tradition. Kurz vor der Rektorenwahl zeigt Frau Nelles einmal mehr, dass sie nicht zur Universität passt. Nur, weil es keinen anderen Kandidaten gibt, wird sie ihr Amt dennoch behalten.